Geschichte & Kulturerbe

 

 

Burg und Altstadt
Das Wahrzeichen der Stadt ist die Burg, deren ältester Teil, die Oberburg, um 1180 errichtet wurde. Die sogenannte Mittelburg entstand mit dem Bau des “Großen Haus” um etwa 1320, der Nordflügel war um 1500 fertiggestellt. Die Herren von Kronberg erhielten 1330 Stadtrechte für die Siedlung bei der Burg und durften sie ummauern. Reste der Stadtmauern sind noch erhalten wie auch eins der Tore, das Eichentor in der Eichenstraße. Zentral in der malerischen Altstadt mit ihren mittelalterlich anmutenden Fachwerkhäusern liegt die Johanniskirche mit eindrucksvollen Grabmalen derer von Kronberg und dem bemalten hölzernen Tonnengewölbe. Unmittelbar neben der evangelischen Kirche steht die “Streitkirche”,  im 18. Jahrhundert  unter der Landesherrschaft der Kurfürsten von Mainz als katholische Kirche erbaut, aber nie als solche geweiht. Ebenfalls aus Kurmainzer Zeit stammt das damalige Amtsgebäude  “Receptur”, dessen Hof sich hinter einem Torbogen aus dem 16. Jahrhundert öffnet. Ihm gegenüber liegt das nach dem Stadtbrand von 1780 wiederaufgebaute Gasthaus “Zum Adler”, einst Treffpunkt der Maler der Künstlerkolonie.

Künstlerkolonie
Um die Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckten Maler des Städelschen Kunstinstituts in Frankfurt in Kronberg ihr Taunusidyll, die Landschaft und die für sie pittoresken Motive des Kronberger Alltagslebens. Jakob Fürchtegott Dielmann und Anton Burger gehörten zu den ersten Malern, die zunächst  im Gasthaus “Zum Adler” logierten, sich seit 1858 aber auch dauerhaft hier niederließen. Sie zogen Schüler und Malerkollegen nach, vor allem die an den Kunstakademien nicht zugelassenen Frauen gehörten zu Burgers Schülerkreis. Mit dem Triumph des Impressionismus in Deutschland löste sich die Künstlerkolonie allmählich auf. 1948 starben mit Fritz Wucherer und Emil Rumpf die letzten offiziellen Vertreter der Kronberger Malerkolonie.

Kaiserliche Residenz
Victoria Kaiserin Friedrich, Witwe des deutschen Kaisers Friedrich III., ließ in Kronberg Schloss Friedrichshof als ihren Witwensitz errichten und lebte hier in den Sommermonaten bis zu ihrem Tod 1901. Heute wird Friedrichshof vom Haus Hessen als Grand Hotel “Schlosshotel Kronberg” geführt. Originales Mobiliar und die Gemälde- und Antiquitätensammlung des Kaiserpaares schaffen ein besonderes Ambiente. Der ehemalige Schlosspark wurde zum 18-Loch Golfplatz umgestaltet. Ein Teil des Parks mit italienischem Rosengarten und romantischer Grotte ist öffentlich zugänglich.

Mehr Informationen

Burg Kronberg
Museum Kronberger Malerkolonie
Schlosshotel Kronberg

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